*Can you see the stars tonight?*


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Das Glück der Menschheit stimmt mich zutiefst traurig. Ich verfluche sie. Ich verfluche sie für ihr Glück und für ihre Liebe, für den Spaß, den sie empfinden, für ihre blumige Sicht der Dinge. Ich ging in ein Café. Die Laune schien allgemein entspannt und einige bewegten sich im Rhythmus der Musik. Nur einer in diesem Café schien mir einigermaßen vernünftig zu sein. Er schaute genervt durch die Gegend. Ich setzte mich neben ihn.


"Hey", sagte er
"Tag."
"Ich bin Miles."
"Marc."
"Ich will sterben", sagte er.
"Was?"
Endlich gab es einen Menschen, der mich schocken konnte.
"Kannst du mir helfen?"
"Wie soll ich das denn machen?"
"Erschieß mich einfach", sagte er.
Ich fing langsam an den Kerl zu mögen.
"Ich kann dich nicht töten. Ich bin vorbestraft."


Ich unterhielt mich weiter mit Miles. Er erzählte mir von seiner Frau, die ihn verlassen hatte. Ich merkte, dass es ihm nicht wirklich ernst war. Er war nur mit der jetzigen Situation überfordert. Er fing an mich mit seinem elenden Selbstmitleid zu langweilen. Ich hörte ihm nicht mehr zu. Ein paar Tische weiter geschah etwas viel aufregenderes. Ein junger Kerl und eine junge Frau stritten lautstark. Sie schienen wirklich verärgert. Sie wurden immer lauter. Die Lage schien sich immer mehr zu zuspitzen und plötzlich stand der junge Mann auf und hielt der Frau eine Waffe an den Kopf. Sie weinte nicht, starrte ihn nur mit ihren großen Augen an und flüsterte irgendetwas, was ich nicht verstand. Ein etwas älterer Herr kam angestürmt. Er riss den Arm des jungen Mannes zur Seite. Ein Schuss löste sich. Der Schuss ging in meine Richtung, traf mich jedoch nicht. Die junge Frau blieb auch unversehrt. Miles sah auch aus wie vorher, mit dem Unterschied, dass er ein qualmendes Loch im Kopf hatte.



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